Der EFU Meister

Hurra ich bin Erster!

Ich hab nicht gedacht dass mich das so freut. Warum eigentlich? Bin ich der Beste? Hab ich die besten Kelebek? Hab ich jetzt mehr zu sagen? Gehe ich aufrechter?

Rangliste EFU – Championat – HS 2011

Nein, nichts von dem oder höchstens von jedem ein wenig. Es freut mich persönlich. Es sagt mir, dass ich mit meinen Tieren gut gearbeitet habe und dass im Moment des Wettflugs einiges zusammengestimmt hat. Darauf bin ich stolz! Ich freue mich dass es so gelungen ist und über die Glückwünsche die mir zugesendet werden. Und mehr nicht.

Ich habe nicht die besten Kelebek, ich bin der gleiche wie vorher, also alles andere als der Beste. Bei mir gehts darum, dass ich Freude habe an dem was ich mache mit meinen Tieren, meine Ziele die ich verfolge und die Freundschaften, die ich unter den Taubenzüchtern pflege.

Es käme mir nicht in den Sinn, andere zu kritisieren in dem was und wie sie es machen. Halt jeder so wie er es gut findet. Bei uns gehts um nichts als die Freude und den Zusammenhalt. Von uns Flugtaubenzüchtern gibts so wenige und ich finde es wichtig dass wir miteinander kollegial, offen und ehrlich kommunizieren. Dazu gehört auch Kritikfähigkeit und eine Spur Gelassenheit.

Nirgens und bei nichts auf der Welt gibt es nur den Besten. Es braucht immer auch die zweiten, dritten oder die letzten. Und wer von uns hat noch nie was so verbockt, dass er später froh gewesen ist, wenn einem verziehen wird?

Ich wünsche mir für dieses Jahr etwas mehr Toleranz und Respekt dem anderen gegenüber. Etwas mehr Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit.

Und etwas weniger Sturheit und Verbissenheit.

Und viel Freude bei dem was ihr in eurer Freien Zeit macht!

Franco Visonà, Februar 2012

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Wasserburg 2012

Wasserburg 2012

Wie meisten bin ich mit Hans Ganz unterwegs, wenns um Tauben geht, so auch dieses Jahr in Wasserburg am Inn.

Gut vorbereitet auf die grosse Kälte sind wir schon früh am Samstags bei der Autobahnraststätte Kemptal in den Hirsbrunner Car gestiegen. Fast die selbe Truppe wie immer, gutgelaunt, tolles Wetter, was will man mehr.

Am Abend, nach einem längeren Halt in München, gings dann zügig Richtung Zimmer. Wo es einen Lift hat nehmen wir natürlich einen Lift… ( Ich und Hans im Lift ….die Bilder sprechen wohl für sich!) – und bleiben stecken

Gut haben wir noch ein Bierchen getrunken, falls wir abstürzen sollten!

Gut haben wir noch ein Bierchen getrunken, falls wir abstürzen sollten!

Mit Sack und Pack im Lift

Mit Sack und Pack im Lift

Gut hatte es eine Notruftaste

Gut hatte es eine Notruftaste

 

 

 

 

 

 

Nach einer halben Stunde wurden wir dann von einem Liftmonteur befreit . Ein gutes Essen, ein lustiger Abend und dann gings schlafen.

Der Retter!

Der Retter!

Alle Erleichtert

Alle Erleichtert

 

 

 

 

 

Putzmunter sind Hans und ich dann um 6.15 Uhr auf die erste Tour durch den Markt gegangen. Unser Hotel war ja nur 2 Minuten davon entfernt. Eingepackt wie Eskimos, es hatteminus 16 Grad!

Es hatte dieses Jahr nicht so viele Leute, das Angebot an Tieren war jedoch sehr vielseitig. Hans hat herzige Wolga Positurtümmler gefunden für den Einsatz als Dropper. Ich hab leider nichts gefunden. Intressant waren für mich kranzhalsige Budapester Hochflieger in Rot sowie Budapester Weissschwingige Hochflieger. Oder Niederländische Hochflieger (Flugtyp). Der Anbieter versprach 5 Stunden Flugzeit!!!

Um 12 Uhr war dann der Spuk vorbei, glücklich und zufrieden bestiegen wir um 13 Uhr den Bus in Richtung Heimat.

Guckt Euch auch die Bildergalerie Wasserburg 2012 an, viel Spass.

Franco Visonà, Februar 2012

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Angepaart ist!

Angepaart ist!

Wie jedes Jahr konnte ich es kaum erwarten, meine Zuchtpaare anzupaaren. Das geschieht bei mir seit Jahren immer Mitte Januar. Viel zu früh sagen einige, für mich genau der richtige Zeitpunkt. Warum?

Ich züchte mit 25 Zuchtpaaren Kelebek in verschiedenen Farbstämmen. Bei einem so frühen Anpaaren sind Mitte Februar dann überall Junge im Nest, die dann etwa Mitte März flügge sind. Dann kommen die Jungen in den Flugschlag und lernen das rein und raus, also die Grundausbildung, wenn man so will. Zwei Wochen später werden sie dann gejagt und dann ist ja bekanntlich die Zeitumstellung auf Sommerzeit. Da hab ich am Abend schön Zeit und kann die Meute fliegen.

Natürlich kann es vorkommen, dass mal ein Junges auskühlt, wenn die Eltern nicht gut schauen, das hab ich aber im März oder April auch.

Meine Zuchtpaare fürs 2012 hab ich auf Video festgehalten:

Zuchtpaare 2012 I und Zuchtpaare 2012 II

Allen viel Erfolg im Schlag wünscht

Franco Visonà, Januar 2012

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Falken

Nachdem ich mit Stephan Furrer an der Schweizerischen Taubenausstellung war, haben wir uns noch für einen Wertungsflug bei ihm und seinen Krasnodarer Purzlern verabredet. Herrliche Tiere, alle noch jung, haben sie sich von ihrer besten Seite gezeigt. Zwar sind sie nur 4 Minuten geflogen, aber sie haben immerhin 14 Punkte erreicht. Nun gilt es das ganze züchterisch zu festigen. Ich war begeistert, hatte ich doch Stephan die Tiere aus Wasserburg mitgebracht.

Beim heimfahren freute ich mich schon auf meine Flüge,  Sonne, kühle Luft, was will man mehr. Wie immer starteten zuerst meine Misiri, da ich fast täglich mit dem Falken zu tun habe. Toller Flug dieser herrlichen Mövchen, die sehr zuverlässig, wendig und in allen Höhen zu Hause sind. Zwei Tiere landeten auf dem Dach. Plötzlich schosst ein Sperberweibchen heran und die ganze Meute flog auf. Ein Mövchen wurde ums Haus herum verfolgt. Ich schaute hoch und wirklich, 10 Sekunden später stürzte ein Falke in den Trupp. Er erwischte keine und ich versuchte, mit einem jungen Dropper meine Tiere zu locken. Und was macht der Dropper? Er flog auf, ums Dach und päng, der Falke hatte ihn und strich über den See ab. Wer nun aber denkt, das wars, der soll mal weiterlesen!

Die Möwen über dem See formierten sich, attakierten den Falken und der liess die Taube tatsächlich in den See fallen. Ich rannte runter ins Bootshaus und liess das Ruderboot zu Wasser. Die Taube war etwa 150 Meter vom Ufer entfernt und beim rausrudern versuchte der Falke, die Taube, die mit ihren Flügeln schlug und versuchte, aus dem Wasser zu kommen, zu greifen. Als ich endlich bei der Taube ankam, war sie verletzt ertrunken.

Bitterenttäuscht sammelte ich das Tierauf und ruderte nach Hause. Anschliessend wurden die Kelebek rausgelassen und gefüttert. „Mir ist heute nicht mehr nach fliegen“, dachte ich. Bis eben ein paariger Täuber klatschend aufstieg und seine Täubin mitzog. Genau zwei Runden lang… Bis der Falke die Täubin abschoss..

Franco Visonà, Dezember 2011

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Neues Sitzregal

Neues Sitzregal

Das neue Sitzregal

Die kalte Jahreszeit ist ideal, um etwas in der Garage zu werkeln. Zumindest bei mir ist es  so. Ich wollte schon lange  neue Sitzregale im Zuchtschlag einbauen.

Eine saubere Sache

In den Flugschlägen hat sich das System bestens bewährt. Für die Kelebek eignet sich eine Brettbreite von 7,5 cm bestens. So können sie stehen, koten aber übers Brett hinaus, so dass man die Brettchen praktisch nie reinigen muss.

Den Tauben gefällts!

Wichtig: Am Boden sammelt sich der Kot sehr gleichmässig so dass man mit erhöhten Bodengittern die perfekte Hygiene hinkriegt. Klappt sehr gut und die Tiere sind damit einverstanden wie man sieht…

Franco Visonà, November 2011

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